Dienstag, 29. Mai 2012

Lara Mandoki kommt, Natalie Alison geht



Lara Mandoki kommt, Natalie Alison geht


Das Fünf-Sterne-Hotel 'Fürstenhof' engagiert ein neues Zimmermädchen: Die junge Blondine Mandy Meier ist frech, vorlaut, zielstrebig und leicht prollig veranlagt. Sie spart Geld, um eines Tages ein eigenes Frisier- und Nagelstudio zu eröffnen.

Gespielt wird Mandy von Lara Mandoki, die im Sommer ihre Ausbildung an der Neuen Münchener Schauspielschule beendet. Die 22-Jährige spielt Klavier, tanzt Ballett, spricht neben Deutsch und Englisch auch fließend Ungarisch. "Für mich ist die Mandy ein spannende Figur: Ganz viel an ihr steht im völligen Gegensatz zu mir, aber gleichzeitig ist sie in meinen Augen ein echtes Power-Mädchen, das bereit ist, hart zu arbeiten, um zielstrebig ihre Träume zu verwirklichen", umschreibt der Neuzugang die neue Serienfigur. "Sie ist mit Sicherheit nicht die Gebildetste, weiß aber sehr gut mit Menschen umzugehen."

Wenige Tage vor Mandys erstem Auftritt (Folge 1562 am 29. Juni) wird eine andere freche Blondine verabschiedet. Denn auf Rosalie Engel, PR-Managerin von Theresas Brauerei, wartet ein aufregender Monat: Zunächst wird Rosalie, in einem Hasenkostüm durch den Wald laufend, von einem Freizeitjäger angeschossen (14. Juni), kurz darauf erlebt sie eine freudige Überraschung bei einer Testamentseröffnung (19. Juni). Plötzlich reich geworden, verlässt sie Oberbayern nur zwei Tage später Richtung Hollywood (Folge 1556).

Rosalie-Darstellerin Natalie Alison verabschiedet sich am 21. Juni nach dreieinhalb Jahren vom Bildschirm: "Ich danke den Fans und dem Team für die wunderschöne Zeit bei 'Sturm der Liebe'. Nach dreieinhalb Jahren Telenovela freue ich mich aber nun wieder auf mehr Privatleben und neue spannende Projekte."

Bild: ARD/Ann Paur
http://www.wunschliste.de/tvnews/15382

Montag, 28. Mai 2012

Wieso «Wege zum Glück» noch Chancen hat



15 Folgen der neuen ZDF-Telenovela sind bisher gelaufen. Zum Start lief nicht alles perfekt – und deshalb sind die Quoten nach wie vor schwach. Das Format hat aber bessere Aussichten als einst zum Beispiel «Herzflimmern».


Redakteur: Manuel Weis
Da musste man sich vor drei Wochen schon die Augen reiben. Die neue Grundy-Telenovela «Wege zum Glück – Spuren im Sand» startete mit gerade einmal 0,95 Millionen Zuschauern ab drei Jahren. Nie zuvor holte das Zweite mit dem Auftakt einer täglichen Serie um 16.15 Uhr so wenige Menschen vor die Bildschirme. Das saß – und machte deutlich, dass der etablierten Marke noch ein langer Weg bevorsteht. Den Machern hinter den Kulissen war es also gelungen, genügend Menschen neugierig zu machen. Berichterstattung im Bereich Print fand kaum statt – die so genannte Yellow Press nahm die neue Serie nicht wirklich zur Kenntnis. Stattdessen setzten die Verantwortlichen eher auf PR im Online-Bereich, mit exklusiven Tagebüchern und vielem anderen.

Ob die schwache Startquote nur damit zusammenhängt, kann nicht einwandfrei gesagt werden. Es dürften wohl auch vergangene Programmentscheidungen des ZDF seinen Teil dazu beitragen haben. Wessen Lieblingsserie («Lena» oder «Herzflimmern») schon einmal vorzeitig abgesetzt wurde, der überlegt es sich eben zwei Mal, noch einmal in eine neue Geschichte einzusteigen. All dies erschwert den Start von «Wege zum Glück – Spuren im Sand».

Die derzeitige Situation der Macher ist nun aber alles andere als einfach. Da wäre erstens ein Problem mit der aktuell überhaupt stattfindenden Berichterstattung – denn diese beschränkt sich momentan eher noch darauf, dass die Serie quotentechnisch hinkt. Unter diesen Bedingungen neue Zuschauer zu finden, ist nicht ganz einfach. Auch in Woche drei kam das Format quotentechnisch nämlich nicht recht vom Fleck. 6,8 Prozent Marktanteil bei allen sind schlicht zu wenig – man lag zudem auch nicht über den Werten, die in der Vorwoche gemessen wurden. Bei den 14- bis 49-Jährigen, die man zur Not noch außer Acht lassen könnte, bewegte sich der Durchschnittswert nur bei zweineinhalb Prozent – war nun aber immerhin etwa einen halben Punkt oberhalb der Quote der zweiten Woche.

Zieht man den direkten Vergleich mit den ersten 15 «Herzflimmern»-Folgen, so erscheinen die «Wege zum Glück»-Quoten noch schlechter. Die Medical-Daily erreichte knapp neuneinhalb Prozent in den ersten drei Wochen. Beim jungen Publikum kam das Format auf 3,6 Prozent. Das Ende von «Herzflimmern» ist bekannt – nach etwas mehr als einem halben Jahr schob das ZDF die Serie zum kleineren Sender ZDFneo ab.

Das muss «Wege zum Glück» aber noch nicht fürchten. Denn den schlechten Quoten zum Trotz gibt es einige Punkte, die hoffen lassen, dass sich das Format noch fängt. Inhaltlich nämlich birgt es einiges an Potential. Die Vorläufe in der Produktion sind noch so lang wie damals bei «Herzflimmern», das knapp drei Monate im Voraus drehte. Die Macher können also einige Stellschrauben verändern, um dann im September zum Start der neuen Saison einige Dinge anzupassen. Da wäre zum einen das Erzähltempo, das aktuell noch etwas zu behäbig ist. Weil die Grundkonstellation der Serie eine andere und für den typischen Telenovela-Zuschauer eine ungewohnte ist, verliert sich das Format zudem stellenweise zu sehr in Erklärpassagen, die aber eigentlich nicht nötig wären. Storytechnisch aber bietet die gewählte Vierer-Konstellation rund um das Thema Freundschaft, Liebe und die Frage ob Freundschaft stärker ist als Liebe endlich eine Abwechslung. Eine, die von Fans dieses Genres in Deutschland schon lange gefordert wurde. Somit dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich die Qualität und die mitunter gut gezeichneten Charaktere unter den Zuschauern herumspricht.

Bleibt nur ein Punkt – und dieser könnte der Casus Knackus sein: Schenkt der Zuschauer angesichts der aktuell schlechten Quoten, einer neuen Geschichte noch einmal das Vertrauen – freilich mit dem Risiko, dass das Format in wenigen Monaten schon Geschichte sein könnte? Die Chance besteht – und sie ist wegen der offensichtlichen Qualität größer als zuletzt zum Beispiel bei «Herzflimmern». Der Kampf ist dennoch nicht gewonnen, denn es stehen mit der Fußball-Europameisterschaft und Olympischen Sommerspielen nun keine ganz einfachen Wochen für die neue ZDF-Serie an.

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=56934&p3=

Donnerstag, 24. Mai 2012

Doppelhochzeit zu fünft! - Ein Traum in Weiss bei „Rote Rosen"

Foto: ARD/Nicole Manthey

Wenn die besten Freundinnen Carla (Maria Fuchs) und Britta (Jelena Mitschke) ihre Doppelhochzeit gegen den Willen ihrer zukünftigen Ehemänner Torben (Joachim Kretzer) und Ben (Hakim-Michael Meziani) durchsetzen, ist das Chaos in der ARD-Telenovela „Rote Rosen" vorprogrammiert. Insbesondere weil sich bei Britta unter dem textilen Traum in Weiss schon der Nachwuchs deutlich anmeldet. Und der lässt, im Gegensatz zu den Trauringen, nicht auf sich warten.

Brittas Mutter, Frau Professor Thies (Barbara Focke), hat durch ihre Ablehnung des in ihren Augen nicht standesgemäßen Ben die Familienbande fast durchtrennt, während Carlas griechischer Vater Nicos Saravakos (Markus Graf) in seiner Aufregung die ganze Hochzeitsgesellschaft in die Irre führt.

Ob die Doppelhochzeit zu fünft dann doch noch zu einem strahlenden Fest wird, erleben die Zuschauer in zwei Folgen „Rote Rosen" (1298/1299) voraussichtlich am 9. und 10. Juli 2012, um 14.10 Uhr im Ersten.

http://programm.daserste.de/pages/meldun...1FB7036DEA6DD4C