Donnerstag, 29. März 2012

Zurück in die Zukunft



Mit altbewährtem Konzept und neuster Technik dreht das ZDF „Wege zum Glück – Spuren im Sand“


© dpa
Zwei Frauen, ein Mann - das kann nur Ärger geben: Die Schauspieler Andrea Cleven (von links nach rechts) als Maja Iversen, Florian Thunemann als Robert Ahlsen und Greta Galisch de Palma als Greta Sandacker bei den Dreharbeiten in Potsdam.


POTSDAM / BABELSBERG - Bianca, Julia, Nina, Luisa und Nora – bei eingefleischte Serien-Fans klingelt es bei den fünf Damen sofort. Denn Sie alle waren schon einmal Namensgeber der ZDF-Telenovela „Wege zum Glück“. Während das „romantische Konzept“ der Telenovela geblieben ist, bricht das ZDF beim Namen mit der Tradition: Jetzt heißt es nicht mehr „Bianca – Wege zum Glück“, sondern „Wege zum Glück – Spuren im Sand“.

Und der Sand ist Programm, denn eigens für die Serie wurden neue Außenkulissen im Studio Babelsberg gebaut. Hühner auf dem Bauernhof der Sieverstedts oder der Originalnachbau des Hiddenseer Leuchtturms – alles wurde im erfunden Ostsee-Dörfchen Nordersund nachgebaut. Der Clou daran: Das Meer, der Strand und die grünen Wiesen kommen per Trick aus dem PC – für eine tägliche, 45-minütige Telenovela etwas absolut Neues.

Für die Schauspieler war das Spielen vor einer grünen Wand allerdings kein Problem, „es ist ja kein Holodeck“, wie Greta Galisch de Palma es ausdrückt. Sie spielt in der alten Serie mit dem neuen Titel ihre Namensvetterin Greta Sandacker – „beim Casting hieß der Name noch anders“, erzählt sie, die Redakteure fanden ihren richtigen Namen allerdings noch passender und schrieben das Drehbuch um. In dem dreht sich alles um Greta und ihre drei Freunde Maja, Robert und Markus, die sich 18 Jahre nach einer Flutkatastrophe wieder in ihrem Heimatort Nordersund treffen und die alte Freundschaft aufleben lassen – selbstverständlich mit den üblichen Höhen und Tiefen, Lieben und Intrigen.

Erst im Januar begannen die Dreharbeiten für die 240 geplanten Folgen, die ab dem 7. Mai ausgestrahlt werden. Da bleibt keine Zeit für Pausen, täglich wird eine Folge abgedreht – Rücksicht auf Wehwehchen kann da keine genommen werden. Greta Galisch de Palma spielt derzeit mit gebrochenem Mittelfuß, bei einem Stunt ist sie vor dreieinhalb Wochen umgeknickt – da kann selbst die neuste Technik nicht helfen, jetzt wird sie gedoubelt. (Von Stephan Henke)

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/b...-dreht-das.html

Meerblick in Babelsberg



Die neue ZDF-Telenovela "Spuren im Sand" wird derzeit in Potsdam gedreht


Potsdam (dapd). Niedliche einstöckige Häuschen, ein Blumenladen, eine Kaimauer mit Blick aufs Meer - die neue ZDF-Telenovela "Wege zum Glück - Spuren im Sand" spielt in einem idyllischen norddeutschen Küstenort. Doch statt an der Ostsee wird die Serie hauptsächlich vor den Toren Berlins in Potsdam-Babelsberg gedreht. Das fiktive Dörfchen Nordersund ist auf dem Gelände der Medienstadt entstanden. Das fehlende Meer und die schaukelnden Schiffe werden mittels moderner Technik im Nachhinein eingefügt. Ab 7. Mai soll die Serie im ZDF laufen.

"Wenn die Schauspieler in der Serie aufs Meer schauen, sehen sie in Wirklichkeit nur Grün", erklärt einer der Produzenten der Produktionsfirma Grundy Ufa, Jan Diepers. Eine riesige grüne Wand wird während der Dreharbeiten je nach Bedarf hinter die Kulissen geschoben, im Nachhinein kann diese dann durch digitale Bilder bespielt werden. "Das ist modernste Hollywood-Technik", sagt Diepers stolz.

Nicht nur das Set konnte so an einem beliebigen Ort entstehen, auch vom Wetter sind die Filmleute auf diese Art und Weise unabhängig - schließlich kann jederzeit blauer Himmel über die Szene gelegt werden. "Wir haben von der Produktionsfirma Schneefreiheit verlangt", sagt der verantwortliche ZDF-Redakteur Christof Königstein und erinnert sich mit Grauen an die Schneeberge, die bei der gefloppten ZDF-Krankenhausserie "Herzflimmern" noch im Juni auf den Bildschirmen zu sehen waren.

Überhaupt soll mit der Dachmarke "Wege zum Glück" wieder an die erfolgreichen Zeiten der ZDF-Telenovela angeknüpft werden. 2004 hatte das Zweite mit "Bianca - Wege zum Glück" als erster deutscher Sender eine Telenovela auf den Bildschirm gebracht. Von Dezember 2006 bis Februar 2009 lief die Reihe aufgrund des Hauptrollenwechsels nur noch unter dem Titel "Wege zum Glück". Seitdem gab es keine Fortsetzung mehr und die ARD-Telenovela "Sturm der Liebe", von der am Mittwoch die 1.500 Folge ausgestrahlt wird, eroberte immer mehr Marktanteile.

Mit "Wege zum Glück - Spuren im Sand" will das ZDF nun wieder auf die alte Marke setzen. Allerdings geht es dieses Mal nicht wie bei Bianca, Julia, Nina, Luisa oder Nora um das eine Traumpaar, das aufgrund widriger Umstände nicht zusammen sein kann, wie Königstein erklärt. Stattdessen stehen eine Clique und die Geschichte zweier Paare im Vordergrund.

Die vier Freunde kennen sich seit ihrer Kindheit, wurden aber durch eine Flutkatastrophe auseinandergerissen. In ihrem Heimatort Nordersund treffen sie 18 Jahre später wieder aufeinander. Im Mittelpunkt stehen die zwei Frauen Maja (Andrea Cleven) und Greta (Greta Galisch de Palma).

"Ich versuche solche Konflikte zu erzählen, bei denen ich selber nicht weiß, wie ich reagieren würde", sagt Chefautor Rasi Levinas. Ob ihm das gelungen ist, können die Zuschauer ab dem 7. Mai selbst beurteilen. Montags bis freitags um 16.15 Uhr wird "Spuren im Sand" gezeigt. Geplant sind 240 Folgen für die erste Staffel, das würde für etwa ein Jahr reichen. Produzent Diepers hofft auf mehr. Einige Häuser in Nordersund seien schließlich noch frei. dapd

http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/cm...g&id=1332861632

FILMSTADT BABELSBERG

 

FILMSTADT BABELSBERG Wissen, wie es weitergeht
von Jana Haase



Foto: Manfred Thomas


Vier Freunde am Meer. Die Hauptdarsteller Andrea Cleven, Philipp Romann, Greta Galisch de Palma und Florian Thunemann (v.l.) posieren für die Fotografen.


Die Grundy Ufa dreht die neue ZDF-Telenovela „Wege zum Glück - Spuren im Sand“ mit Hollywood-Technik in der Babelsberger Medienstadt - das ist ein Novum.

Erst vor wenigen Wochen hat der US-Fernseh-Dienstleister Stargate seine neue Filiale in Babelsberg vorgestellt: 1,5 Millionen Euro hat die Firma den Angaben zufolge dort in ein Green-Screen-Studio gesteckt (PNN berichteten). Darin können Schauspieler vor einer grünen Wand gefilmt und später jeder beliebige Hintergrund per Computer eingefügt werden. Erster großer Nutzer ist die Grundy Ufa: Sie lässt derzeit mit der Hollywood-Technik die neue ZDF-Telenovela „Wege zum Glück - Spuren im Sand“ in Babelsberg drehen. Vom Ergebnis können sich Telenovela-Fans ab dem 7. Mai täglich um 16.15 Uhr ein Bild machen. Einen ersten Einblick in die Arbeit gaben die Macher am gestrigen Dienstag für die Presse, die Hauptdarsteller posierten beim Fototermin vor maritimer Kulisse.

Denn auch wenn in Babelsberg gedreht wird, spielt die neue Serie am Meer: Nordersund heißt die fiktive Kleinstadt an der Ostsee, in der sich die Wege von vier Freunden aus Kindertagen 18 Jahre später schicksalhaft kreuzen. Für die nötige Küstenstimmung sorgt in Babelsberg ein eigenes Außenset – mit feinem Sand, einer Promenadenstraße in der typischen weiß-luftigen Bäderoptik und einem Leuchtturm.

„Wir sind die erste Telenovela, die ein Außenset hat“, betont Jan Diepers, der die Produktion als Executive Producer koordiniert. Weitere Besonderheit: Gedreht wird vor verschiebbaren grünen Wänden. So können die Computerspezialisten von Stargate später Sonnenuntergänge, schaukelnde Segelschiffe im Hafen oder Polarlichter über der See in den Hintergrund setzen. Für die aufwendige Hollywood-Technik habe man sich auch entschieden, um wetterunabhängig arbeiten zu können, sagt der Produktionschef.

Denn bei einer Telenovela gibt es einen straffen Zeitplan: Jeden Tag müssen 42 Minuten sendefähiges Material entstehen, um die 130 Mitarbeiter sind dafür im Einsatz. Und ein verschneiter Strand ist nicht akzeptabel, wenn die Folgen im Sommer ausgestrahlt werden sollen. Für den bereits im Januar entstandenen Vorspann der Serie wurde deshalb sogar im Ausland gedreht, sagt Diepers: Der blaue Himmel sei in Los Angeles aufgenommen worden, eine Strandvilla auf Malta.

Die Geschichte um große Gefühle, fiese Intrigen und ein dunkles Geheimnis soll sich in 240 Folgen bis zum unvermeidlichen Happy End entspinnen: Vier Freunde, die im Alter von zwölf Jahren durch eine Flutkatastrophe auseinandergerissen wurden, treffen 18 Jahre später wieder aufeinander. Dabei kommt es zu romantischen Verwicklungen, als die Jugendfreunde Maja – Andrea Cleven – und Robert – Florian Thunemann – sich ihrer starken Gefühle füreinander bewusst werden. Beide sind mittlerweile aber anderweitig gebunden. „Ich versuche, nur von Konflikten zu erzählen, bei denen ich selbst nicht weiß, wie ich mich verhalten würde – sonst wird es langweilig“, sagt Chef-Autor Rasi Levinas.

Den Bösewicht, Roberts intriganten Halbbruder Kilian, spielt Sascha Tschorn. Der 35-Jährige, der in Leipzig Schauspiel studierte und danach auf verschiedenen Theaterbühnen, aber auch im Fernsehen zu sehen war, ist für die Telenovela extra mit seiner Familie aus Köln nach Potsdam gezogen. Angst vor negativem Image als Serien-Bösewicht hat er nicht: „Die Rolle ist ein kleines Geschenk“, findet Tschorn, auch wenn er sich nun seine Locken jeden Tag zum Seitenscheitel glätten lassen muss: „Ich habe die Möglichkeit, meine Arbeit zu präsentieren“, erklärt er.

Gute Seele und Ruhepol im Nordersund-Kosmos ist Ulla Sieverstedt, gespielt von Karin Düwel, die man aus den Defa-Filmen „Das Schulgespenst“ oder „Zirri – das Wolkenschaf“ und vielen Polizeiruf-Krimis kennt. „Jetzt bin ich das erste Mal in meinem Leben fest angestellt – ein schönes Gefühl“, freut sich die 58-Jährige. Die Arbeit bei einer Telenovela sei „eine riesige Herausforderung“: Zwischen 60 und 90 Seiten Dialog müssten jeden Tag sitzen, meist gibt es nur eine Probe, dann wird gedreht. Dass das Telenovela-Rezept aufgeht, begriff sie, als sie zur Vorbereitung einige Folgen der seit 2004 in Babelsberg entstandenen Vorgängerserie schaute: „Da setzt das Suchtverhalten ein: Du willst wissen, wie es weitergeht.“

 

 

 

 

http://www.pnn.de/potsdam/635392/

Donnerstag, 15. März 2012

„Rote Rosen": Überstunden mit Scarlett



Model Anna Groth übernimmt eine Episodenrolle in der ARD-Telenovela

Bild: ARD

Ab Folge 1252 - voraussichtlich am 30. April 2012 im Ersten - sorgt ein Model für Irritationen und Eifersüchteleien in der ARD-Telenovela „Rote Rosen". Anna Groth übernimmt eine Episodenrolle in der Serie aus Lüneburg: Als die neue, äußerst attraktive Kollegin Scarlett (Anna Groth) in der Rechtsanwalts-Kanzlei von Torben Lichtenhagen (Joachim Kretzer) auftaucht, macht Torben allzu häufig Überstunden, mit Besprechungen bis spät in den Abend. Carla (Maria Fuchs) ist darüber sauer. Obwohl Torben eigentlich kein Mann für Seitensprünge ist, denkt Carla. Bis sie den Klassiker entdeckt: Lippenstift am Hemdkragen ...

Anna Groth, geboren in Winsen/Luhe, wurde 1999 von einer Hamburger Agentur entdeckt und startete mit dem Gewinn des Elite-Model-Look-Wettbewerbs eine international erfolgreiche Karriere als Fotomodell. Mit ihren 1,78 Metern, weiteren Traummaßen und einem außergewöhnlich wandelbaren Typ arbeitete sie für führende deutsche Modehäuser und wurde das „Gesicht" internationaler Marken-Kampagnen.

Als Schauspielerin war sie bisher in Fernsehserien wie „Gegen den Wind", „Zwei Männer am Herd", „Küss mich, Tiger" und der ARD-Daily „Verbotene Liebe" zu sehen. Neben der Modelkarriere und der Schauspielerei ist sie heute auch als Celebrity-Reporterin und Moderatorin unterwegs. Mit ihrer Rolle in „Rote Rosen" kehrt Anna Groth filmisch in ihre niedersächsische Heimat zurück, nachdem die frühere Wahl-Hamburgerin gerade auch privat ihrer „Landlust" gefolgt ist.

http://programm.daserste.de/pages/meldun...63A5415087A932D