Dienstag, 31. Januar 2012

Darum geht’s im neuen «Wege zum Glück»



Die Dreharbeiten zur neuen ZDF-Telenovela haben begonnen.
Andrea Cleven, Philipp Roman und andere spielen die Hauptrollen der neuen 16.15 Uhr-Serie.




© GrundyUFA / Bernd Javorek


„Romantik am Nachmittag, Emotionen, Intrigen und Leidenschaft“ verspricht das ZDF in seiner neuen Telenovela, die wieder den Titel «Wege zum Glück» tragen wird. Die Dreharbeiten zu vorerst 240 Folgen haben am Dienstag in Potsdam begonnen. Die Hauptrollen spielen Andrea Cleven, Simon Licht, Greta Galisch de Palma, Florian Thunemann, Philipp Romann und Sascha Tschorn. In weiteren Rollen sind unter anderen Katharina Nesytowa und Karin Düwel zu sehen. Einen genauen Sendetermin gibt es noch nicht, das ZDF spricht davon, die Serie noch im Frühjahr 2012 starten zu wollen.

Produziert wird das Format von Grundy UFA, die bereits früher «Wege zum Glück» machten. Produzenten sind Rainer Wemcken und Guido Reinhardt, die Verantwortung seitens des ZDF liegt bei Klaus Bassiner.

Und darum geht es in der neuen Telenovela: Die Freunde Maja (Andrea Cleven), Robert (Florian Thunemann), Greta (Greta Galisch de Palma) und Markus (Philipp Romann) waren erst zwölf, als eine Sturmflut ihrer unbeschwerten Kindheit ein jähes Ende setzte. Nichts war mehr wie zuvor. Maja hatte mit ihrer Mutter den Ort des Schreckens verlassen - und somit auch Robert, noch bevor beide begriffen hatten, dass sie viel füreinander empfinden. Jetzt kehrt Maja, eine begabte Gartengestalterin, auf Drängen ihres Lebenspartners Arthur (Simon Licht) an den Unglücksort und in ihre Heimatstadt zurück, um Frieden mit der Vergangenheit zu schließen und frei zu werden für ihre Ehe mit Arthur. Doch als Maja auf Robert trifft, spürt sie sofort wieder die innige Verbundenheit. Auch in Robert, der die elterliche Reederei neben seinem intriganten Stiefbruder Kilian (Sascha Tschorn) als zweiter Geschäftsführer leitet, keimen alte Gefühle auf – die Vergangenheit holt die Clique aber immer wieder ein. Was hatte vor 18 Jahren zur Öffnung der Deiche geführt?

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Montag, 23. Januar 2012

«Lenßen» wird «Anna» ersetzen

«Lenßen» wird «Anna» ersetzen

Redakteur: Manuel Weis
Die quotenschwache Sat.1-Soap läuft nur noch eine Woche beim Bällchensender. Danach geht es ab zu sixx.

Quotenmeter.de-Leser wissen es zuerst: Sat.1 zieht bei der jüngst der quotenschwachen Serie «Anna und die Liebe» den Stecker (wir berichteten bereits am Sonntag). Im Programm von Sat.1 wird das Format mit Maria Wedig nur noch diese Woche zu sehen sein. Danach werden die verbleibenden Ausgaben beim Frauensender sixx ausgestrahlt. „Wir verabschieden uns von unserer Telenovela «Anna und die Liebe», die leider trotz des großartigen Einsatzes von Redaktion und Produktion und zahlreichen Optimierungsmaßnahmen nicht mehr den nötigen Zuschauerzuspruch erhält“, erklärte Sat.1-Chef Joachim Kosack am Montagvormittag. Noch am Sonntag wollte sich Sat.1 auf Anfrage von Quotenmeter.de nicht zu den „Spekulationen“ um das Aus der Serie äußern.

«Anna und die Liebe» hat ein bewegtes Quoten-Leben hinter sich. Nach schleppendem Start war es das Autoren-Duo um Ariane Lange und Richard Kropf, die in der ersten Staffel für Quoten von teilweise mehr als 14 Prozent im Wochenschnitt sorgten. Die beiden waren dann auch für die inhaltlich hochgelobte zweite Runde verantwortlich, die mit Josephine Schmidt in der Hauptrolle 12,3 Prozent erreichte. Zu Beginn der dritten Runde bekam «Anna» dann Quotenprobleme, die Zielgruppen-Werte fielen häufiger in den einstelligen Bereich.

Kropf und Lange überwanden aber auch dieses Tief, die letzten Episoden, die unter ihrer Leitung entstanden, holten wieder teils elf Prozent. Erzählt wurde eine warme, romantische Liebesgeschichte um Anna und Enrique. Nach dem Weggang der beiden übernahm Petra Bodenbach das Zepter – und konnte einen neuerlichen Quotenfall nicht verhindern. In der jüngsten Vergangenheit lief es dann besonders schlecht, teilweise sanken die Quoten auf weniger als sieben Prozent bei den Umworbenen. Die Fans zeigten sich mit der inhaltlichen Ausrichtung des Formats unzufrieden.

Wie Quotenmeter.de aus dem Produktionsumfeld erfahren hat, wurde allen Mitarbeitern der Firma Producers at Work, die explizit an der Telenovela gearbeitet haben, zum 29. Februar 2012 gekündigt. Das Team um den neuen Chefautor Sven Miehe wird die Liebesgeschichte rund um Nina und Luca nun schnellstmöglich zu Ende erzählen. Mit «Anna und die Liebe» verschwindet vorerst auch das zuletzt ebenfalls unter Druck geratene «Sat.1 Magazin» aus dem Vorabend. Wie der Sender mitteilte, soll dieses aber „komplett überarbeitet“ im Frühjahr zurückkehren. Einen genaueren Termin nannte man nicht.

Ab kommendem Montag setzt Sat.1 um 17.30 Uhr wieder auf «Schicksale», die Reality-Reihe «Alarm!» läuft ab 18.00 Uhr. Um 18.30 Uhr wird man alte Folgen der filmpool-Produktion «Niedrig & Kuhnt» wiederholen. Auf Dauer gesehen wird der Münchner Sender um 18.30 Uhr auf Ermittler-Shows setzen. Wie bekannt wurde, bekommt Ingo Lenßen mit dem Format «Lenßen» ab dem 5. März 2012 den «Anna»-Sendeplatz. In den neuen Folgen der bekannten Sat.1-Serie geht es für den Rechtsanwalt aus München nun in den Pott. Ab 19.00 Uhr soll das zuletzt ebenfalls quotenschwach gelaufene «K 11» im Line-Up bleiben.

Freitag, 20. Januar 2012

ZDF holt "Wege zum Glück " zurück

Grundy Ufa setzt sich durch

Alles auf Anfang: ZDF holt "Wege zum Glück" zurück


Zugegeben: Sonderlich kreativ ist die Entscheidung nicht - und doch ist sie nachvollziehbar. Nachdem "Herzflimmern" floppte, besinnt sich das ZDF auf die Stärke der 2008 beerdigten Marke "Wege zum Glück" und startet eine neue Telenovela.
Nach dem Erfolg von "Bianca - Wege zum Glück" ließ das ZDF einst weitere Telenovelas unter der Dachmarke "Wege zum Glück" produzieren, ehe der Sender im Jahr 2008 etwas überraschend ankündigte, sich davon verabschieden zu wollen. Was folgte, waren weitere Liebesgeschichte - doch das Interesse der Zuschauer ließ im Laufe der Zeit nach. "Lena - Liebe meines Lebens" enttäuschte vor rund eineinhalb Jahren und wurde schließlich auf den Vormittag verlegt, wo sich die Telenovela in den letzten Wochen aber doch noch zum Erfolg mauserte.
Den Tiefpunkt auf dem Sendeplatz um 16:15 Uhr markierte schließlich die als Medical Daily konzipierte Serie "Herzflimmern", die derart schwach lief, dass sie nun bei ZDFneo zu Ende geführt wird - auch die Umgestaltung zur bayerischen Familienserie half da nichts. Kein Wunder, dass man beim ZDF am liebsten die Zeit zurückdrehen würde. Um an frühere Erfolge anzuknüpfen, geht der Sender nun einen ungewöhnlichen Schritt: Die Marke "Wege zum Glück" wird mit einer neuen Telenovela wiederbelebt - die Entscheidung sei nach Prüfung verschiedener Konzepte gefallen, heißt es aus Mainz.
Dass das ZDF nun also seine bekannte Dachmarke zurückholt, ist auch ein Eingeständnis für in den vergangenen Jahren gemachte Fehler. Der genaue Sendetitel des neuen Projekts steht unterdessen zwar noch nicht fest. Klar ist aber schon jetzt, dass Grudny Ufa den zuletzt verlorenen Produktionsauftrag wieder erhalten wird. Damit geht zugleich der Wunsch von Grundy Ufa-Chef Rainer Wemcken in Erfüllung. Ende Oktober hatte er in einem Interview noch gesagt: "Wir durften den nachmittäglichen Telenovela-Platz im ZDF sechs Jahre erfolgreich bespielen und hoffen, dass wir in Zukunft für diesen Timeslot wieder erfolgreich produzieren können." (DWDL.de berichtete)
Derzeit laufen bereits die Vorbereitungen in den Filmstudios Babelsberg in Potsdam, wo die Produktion demnächst starten soll. "Mit 'Wege zum Glück' greift das ZDF auf ein erfolgreiches und vertrautes Serien-Label zurück", sagte Klaus Bassiner, Leiter der Hauptredaktion Reihen und Serien Vorabend. "Unsere Zuschauer und Fans dürfen gespannt sein und sich auf eine modernisierte und weiterentwickelte Form der klassischen Telenovela freuen." Wann genau die neue Telenovela starten wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt aber noch unklar. Immerhin: Die Zeit drängt nicht - mit einem Marktanteil von 11,8 Prozent stellte eine Wiederholung der seit Beginn des Jahres um 16:15 Uhr gezeigten Serie am Donnerstag einen neuen Bestwert auf.

Samstag, 7. Januar 2012

"Rote Rosen": Weitere Infos zum achten Kapitel

"Rote Rosen" 2012: Carola Schnell, Elisabeth Lanz, Johannes Terne

Die ARD hat den Starttermin für das achte Kapitel der Telenovela "Rote Rosen" festgelegt. Am 13. Februar, beginnend mit Episode 1201, rückt Elisabeth Lanz erstmals in den Mittelpunkt des Geschehens. Inzwischen sind auch die Namen weiterer neuer Schauspieler sowie Infos zu ihren Serienrollen bekannt.
Bereits im November verkündete der Sender die Verpflichtung von Elisabeth Lanz ("Tierärztin Dr. Mertens") als neue Hauptdarstellerin. In den kommenden 200 Folgen spielt sie Susann Winter, die verschollene Nichte von Johanna Jansen (Brigitte Antonius). Susanns Mutter Louise, Johannas jüngere Cousine, war erst 17, als sie nach einer Romanze mit dem Sohn eines britischen Offiziers schwanger wurde. Um die Affäre zu vertuschen, wuchs Susann in einem österreichischen Kinderheim auf, "was ihre Sinne für das Umfeld schärfte, aber auch ihre Sehnsucht nach Geborgenheit". Da Johanna an der seltenen Aplastischen Anämie leidet, kehrt Susann als dringend benötigte Stammzellenspenderin nach Lüneburg zurück.
Umschrieben wird Susann als optimistische Frau mit großem Kämpferherz, die mit dem deutlich älteren Baulöwen Roman (Johannes Terne) verheiratet ist. Der selbstbewusste 68-Jährige hat aus der kleinen Lüneburger Baufirma seiner Eltern einen millionenschweren Konzern gemacht. Als er mit 46 Jahren Susann kennenlernte, verließ er seine bisherige Familie, heiratete Susann und adoptierte ihren ersten Sohn Lars. Seine Lebensaufgabe sieht er darin, "Susann auf Händen zu tragen".
Sohn Lars Winter (Peter Foyse aus "Hanna - Folge deinem Herzen") wird umschrieben als "temperamentvoller junger Mann voller Ideen, der sich mit lässigem Charme viele Herzen und Türen öffnet. Hinter der Aura des reichen Erben verbirgt Lars jedoch die Sensibilität eines Trennungskindes." Lars ist der persönliche Held seiner zehn Jahre jüngeren Halbschwester Fenja (Carola Schnell), der ersten gemeinsamen Tochter von Susann und Roman. Als eher schüchternes Mädchen "ruht sie aber zufrieden in sich". Weniger gut versteht sie sich mit Halbschwester Bente Westphal (Nela Schmitz), die aus Romans erster Ehe stammt. Die Einser-Abiturienten mit erfolgreicher Banker-Laufbahn tritt forsch und selbstbewusst auf, wobei "kaum jemand ahnt, dass hinter dieser Fassade eine verletzte Seele schlummert".
Weil sich Susann bei aller Liebe ihres Mannes jedoch wie in einem goldenen Käfig fühlt, gibt es da noch Clemens Winter (Falk Willy Wild aus "Unser Charly" ). Romans zerstrittener jüngerer Bruder verliebt sich in Susann, was eine leidenschaftliche Affäre zur Folge hat.
Neu im Cast ist auch Christine Wilhelmi als Regina Harzfeld-Winter, die Ehefrau von Clemens und neue Chefin der Lüneburger Klinik. Stefan Feddersen-Clausen spielt Vincent Vanlohen, den charmanten Bruder von Gärtnerin Merle (Anja Franke). Gunter Ziegler übernimmt die Rolle von Erikas später Liebe Pete Johnson, umschrieben als "der Typ Mann, der auch im fortgeschrittenen Alter mit nacktem Oberkörper gut aussieht, wenn er mit ölverschmierten Händen Motoren auseinandernimmt".
Eine echte Frauen-Freundschaft entwickelt Susann in den neuen Folgen zu Merle, die Gunter (Hermann Toelcke) ihr attraktives Seegrundstück überlässt und damit zur Teilhaberin des Hotels wird. Gemeinsam wollen Gunter und Merle ein naturnahes Ressort entwickeln. Für eine Episodenrolle kehrt außerdem Kim-Sarah Brandts als Jule Jansen zurück.
02.01.2012 - Michael Brandes/wunschliste.de in Serien (deutsch)